Martin Lechner

Martin Lechner

* 25.05.1935
† 13.05.2007 in Bad Aibling
Erstellt von OVB Heimatzeitungen

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Gedenkkerze

Eva

Entzündet am 24.09.2010 um 12:00 Uhr

Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau

29.05.2007 um 23:18 Uhr
Beim Requien in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt würdigte Kaplan Johannes Palus das Leben des nach langer Krankheit Verstorbenen. Lechner widmete sich von frühester Jugend an erfolgreich der Leichtathletik und dem Bergssport. Bewegt waren die Kirchenbesucher, als Konrad Liebscher zum Abschied für den Verstorbenen das Lied "La Montanara" spielte. Lechner hatte zahlreiche Bergtouren in den Dolomiten gemacht. Für den Turn- und Sportverein Bad Aibling sprach Magnus Müller ehrende Worte. Er erinnerte daran, dass Lechner als 10 000-Meterläufer selbst auf Bundesebene ein Spitzenläufer war, 1964 an einer Ausscheidung für die Olympiade in Tokio teilnahm und den Platz für einen DDR-Läufer räumen musste. Lechner gehörte dem TuS über 50 Jahre an und war Träger der goldenen Vereinsnadel. Abschied nahm von dem erfolgreichen, verstorbenen Alpinisten Kurt Remmelberger für die Aiblinger Alpenvereinssektion. Lechner gehörte der Sektion über 60 Jahre an, war einige Jahren im Wechsel mit anderen Sektionsmitgliedern an den Wochenenden als Hüttenwart der "Aiblinger Hütte" tätig und am Aufbau des Tourenwesens beteiligt. Remmelberger bezeichnete Lechners Jugendarbeit als sein Lebenswerk. Er führte mit der Jugend 333 Touren durch, bestieg mit ihnen 380 Gipfel, darunter 120 über 3000 Meter. Ein Höhepunkt war für Lechner das Jahr 1990, als er mit einer Gruppe Jugendbergsteiger auf dem Mont Blanc mit seinen 4809 Meter Höhe stand. Lechner selbst bezeichnete die Arbeit mit der Jugend als sein schönstes Hobby. (og)

OBERBAYRISCHES VOLKSBLATT

vom 21.05.2007