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Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
06.02.2008 um 20:05 UhrEine überaus große Trauergemeinschaft hatte sich zusammen mit den Hinterbliebenen in der Kirche St. Vitus in Zaisering zum Requiem für den am Tage seines 75. Geburtstags verstorbenen Johann Gassner versammelt. In dem von Kaplan Ludwig Westermeier
zelebrierten Gottesdienst blickte Dr. Josef Wagner, ein Neffe des Verstorbenen, auf dessen Leben zurück und erinnerte sich dabei an viele gemeinsame Erlebnisse bei früheren Reisen nach Spanien und Italien, wobei das kennen lernen von Land und Leuten im Vordergrund stand.
Johann Gassner wuchs zusammen mit seinem Bruder und
seiner Schwester in Zaisering auf und erlernte nach der
Schulzeit in Vogtareuth den Beruf des Zimmerers, erwarb
die Meisterqualifikation und arbeitete 27 Jahre lang in diesem Beruf. Viele Kirchen- und Kirchturmdachstühle bis hin nach Cham tragen nach Renovierungsarbeiten
seine "Handschrift".
Nach zweijähriger Fortbildung zum Berufschullehrer unterrichtete er 15 Jahre lang an der Berufschule in Wasserburg. Mit Ehefrau Anni - beide kannten sich bereits seit der Schulzeit und hatten 1961 geheiratet
- unternahm er in den Jahren seines Ruhestandes oftmals
Fahrten mit dem Wohnmobil nach Kärnten und viele Ausflüge in seine geliebten Berge. Aus der Ehe war eine
Tochter hervorgegangen.
Ein besonders herzliches Verhältnis hatte er zur Enkelin
Stephanie. Johann Gassner war als geradlinig und hilfsbereit bekannt und packte im Kreis der Verwandt- schaft mit an, wenn es galt ein Eigenheim zu schaffen oder zu renovieren, und war so auch beim Bau der Josefkapelle bei Aign stark beteiligt. Auch in seinem verdienten Ruhestand wusste er sich in und um sein Haus zu beschäftigen.
Begleitet von den Fahnenabordnungen der Schützen- vereine Alpengrün Niedernburg und Immergrün Zaisering und des Trachtenvereins Unterinntaler Vogtareuth brachte eine Abordnung der Feuerwehr Zaisering die Urne von Johann Gassner im Kirchen- friedhof zur Grabstelle. Dort nahm Kommandant Bernhard Geidobler Abschied von dem verstorbenen Feuerwehrkameraden. Bürgermeister Matthias Maier sprach Dank und Anerkennung für die Tätigkeit des Verstorbenen als Gemeinderat in der Zeit von 1966 bis 1984 aus. (gre)