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Horst Klein

* 01.04.1936
† 25.04.2010
Erstellt von OVB Heimatzeitungen

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Über den Trauerfall (2)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Horst Klein, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von Doris Rudo, Juedenberg

29.04.2010 um 13:32 Uhr
Wir trauern um einen guten Freund und sind tief erschuettert ueber das ploetzliche Ableben von Horst Klein. Unser Mitgefuehl gilt seiner lieben Frau Renate und wir denken an Sie in Ihren schwersten Stunden. Doris und Friedrich Rudo noch auf Teneriffa

Von Trauer.de Redaktion, München

03.05.2010 um 10:15 Uhr
"Wenn in Schnaitsee und Umgebung die Frage nach einem Wohltäter fiel, war sofort der Name Horst Klein in aller Munde." Richard Steinbichler vom Lions-Club in Wasserburg hob bei der Beerdigung des am 25. April so plötzlich verstorbenen Horst Klein die Außergewöhnlichkeit seiner Person hervor. "Er hatte ein Gespür, nicht nur für berufliche Chancen sondern auch für seine Mitmenschen. So brachte der erfolgreiche Unternehmer jedem Respekt und Verständnis entgegen. Sein Ideenreichtum, wenn es um das Wohl der Mitmenschen ging, war unerschöpflich. Er rief auch die Waldmesse am Frauenbründel ins Leben, mit deren Erlösen vielen bedürftigen Familien geholfen werden konnte. Das Motto des Lions Club `Wir helfen´ war auch sein ureigenstes Motto." Schon bei diesen Worten wird es verständlich, dass die Trauergemeinde in der Schnaitseer Pfarrkirche und bei der anschließenden Beerdigung schier unübersehbar war. Wie ein Lauffeuer hatte sich am Sonntag die Nachricht vom Tode Horst Kleins durch Schnaitsee verbreitet. Obwohl er in letzter Zeit gesundheitlich sehr eingeschränkt war, hatte er noch viele Pläne, besonders auch mit seinen Hilfsprojekten. Doch es war ihm nicht mehr vergönnt diese zu verwirklichen. Pfarrer Georg Schinagl blickte noch einmal auf das Leben des Verstorbenen zurück. Er wurde am 1. April 1936 in Friedeberg im Sudetenland geboren und mußte schon in jungen Jahren das schreckliche Los der Vertreibung aus der Heimat mitmachen. Mit seiner Familie kam er nach Unterbierwang und später nach Schnaitsee, wo er am 1. März 1963 seine Frau Renate heiratete. Mit ihr zusammen baute er ein florierendes Unternehmen auf, das er bis 1990 führte. Bürgermeister Vitus Pichler hob die Hilfsbereitschaft von Horst Klein, der von 1972 bis 1978 im Gemeinderat war, hervor. "Der Horst war ein großer Förderer unseres Kindergartens, der Schule, der Feuerwehr und vieler Vereine. Durch seine positive soziale Einstellung und seinen Möglichkeiten konnte er an vielen Stellen zu helfen. Er hinterläßt eine große Lücke in Schnaitsee." Der Gottesdienst wurde vom Schnaitseer Kirchenchor unter der Leitung von Reinhold Schuhbeck gestaltet. Der Trauerzug wurde von einer Abordnung des Musikvereins und den Fahnen des TSV, des Schützenvereins, der Feuerwehr und des Männervereins angeführt. An seiner letzten Ruhestätte sprach der Ehrenvorstand des TSV Schnaitsee, Alfons Verbega, wohl allen aus der Seele: "Wenn man zum Horst mit einer Bitte, einem Problem oder einem sonstigen Anliegen kam - man kam nie vergeblich." Ludwig Randlinger vom Männerverein erinnerte noch einmal an die unzähligen unterhaltsamen Nachmittage, die Horst Klein mit seinen Reisebildern zu einem Erlebnis werden ließ. Mit seinem Lieblingsstück " Die Post im Walde", wobei Kapellmeister Rupert Schmidhuber das Solo spielte, verabschiedete auch der Musikverein seinen Gönner Horst Klein. (uk) (ju)